
Hallo zusammen,
es freut mich, dass Ihr hierher gefunden habt, weil Ihr - hoffentlich
- auch machen
wollt! Deshalb gleich zur Sache:
Ich
möchte alle Provider - zumindest die "Großen" - dazu aufrufen,
Mails mit Viren NICHT mehr WEITERZULEITEN, sondern entweder
in einem
Viren-Ordner
abzulegen,
oder - auf Kundenwunsch - gleich
zu löschen! Das ist der beste Virenschutz!
Warum?
Weil es endlich Zeit wird, etwas wirksames dagegen zu tun!
Laut einer aktuellen
Studie surft jeder 4. OHNE Virenschutz!
Und von denen,
die ein Virenschutzprogramm haben, aktualisieren es 80%
nur monatlich!
Das ist bei Viren und Würmern, die sich binnen weniger
Tage weltweit verbreiten,
absolut unzureichend. Es besteht also praktisch
gar kein wirksamer Virenschutz!
Das Problem ist, ...
... dass der "normale, private E-Mail-Nutzer" mit der Virenbekämpfung
einfach überfordert ist, oder es nicht für nötig hält. Und genau
da liegt das Problem: Die vielen Millionen privaten PC werden
immer
das
schwächste
und
anfälligste Glied in der Viren-Schleuder-Kette sein und somit
neue Virenwellen exponential binnen Stunden rund um den ganzen
Globus verbreiten!
Auch wenn ...
... man erreichen würde, dass ALLE privaten PC bei neuen Virenwellen
SOFORT automatisch upgedatet würden und "sicher" wären (was in
den nächsten 10 Jahren mit Sicherheit nicht der Fall sein wird),
wäre es trotzdem absolut unsinnig, Millionen
von Viren (mit Terrabyte an Datenvolumen verursacht durch Viren
und Updates) sich erst verbreiten zu lassen, um dann erst zu
bekämpfen!
DESHALB:
Die LÖSUNG im Detail:
Alle Provider (zumindest die Großen, über die wahrscheinlich
95% des Mailverkehrs laufen) sollen ihre neuen und bestehenden
Mailboxen für
ein- und ausgehende Mails so konfigurieren, dass Mails mit erkanntem
Viren-Anhang
NICHT
mehr
automatisch
an den User weitergeleitet werden, sondern entweder in einem
Ordner "Virenverseuchte Mails" zwischengespeichert
(mit Info-Mail an den Empfänger), oder am besten - je nach
Kundenwunsch - direkt gelöscht
bzw. erst gar nicht angenommen werden!
FERTIG! Verbreitung gestoppt,
Problem
gelöst!
(Anmerkung zur rechtlichen Situation
des "Ausfilterns")
Ein weiterer Vorteil dieses Verfahrens wäre auch die Schnelligkeit;
sobald ein Virus auf der Welt erkannt ist, könnten binnen
Sekunden alle Provider ihre Anti-Viren-Software updaten (was
sie in der Regel eh tun) und schon wäre
auch dieser Virus erledigt ... und wahrscheinlich noch nicht
mal eine Onlinemeldung
wert!
Eure Unterstützung ist WICHTIG, denn ich habe die
Befürchtung, dass viele Provider zwar wissen, dass sie dieses
Problem so lösen
könnten, aber (mit kostenpflichtigem Virenschutz) noch viel zu
gut an den Viren verdienen!
Dass man mit solch einer kundenfreundlichen Lösung auch Kunden
gewinnen kann, zeigen positive
Beispiele hier in
der rechten Spalte!
Anti-Viren Software trotzdem weiterhin nötiger Virenschutz!
Nicht, dass jemand jetzt auf die Idee käme, keine Anti-Viren-Software
mehr zu benötigen! Viren & Co. kommen zwar überwiegend durch
Mails, aber nicht nur. Und da mit diesen Programmen meist auch
andere "Schädlinge" (Dialer, Spam, etc.) bekämpft werden, braucht
man sie auch weiterhin ... nur - hoffentlich - nicht mehr ganz
so häufig!
Noch eine Bemerkung zu SPAM
SPAM ist - im Gegensatz zu Viren, die leicht zu erkennen sind
und deshalb sogar Namen bekommen - nicht so leicht zu erkennen:
Woher soll ein Spamfilter "wissen", dass eine Mail von meinem
Freund "John" über seine Erfahrungen mit "Viagra" kein Spam ist,
wogegen eine Mail von "Lisa" zum Thema "VIA.grA" sehr wohl Spam
ist.
Aber vielleicht wird es auch hier künftig "sehr schnelle" Möglichkeiten
geben, dass wenn sich z.B. "mehr als x " Empfänger der Mail "Lisa"
an "John" mit den Betreff "VIA.grA" beim Provider "durch einen
einfachen Klick" beschweren, auch diese definierte Mail umgehend
als Spam
(vielleicht sogar noch nachträglich aus den noch nicht zugestellten
Mails des Ordners "Posteingang") herausgefiltert wird.
Zur rechtlichen Situation des "Ausfilterns":
Immer wieder bekomme ich den Hinweis auf:
"Das Ausfiltern von Emails erfüllt den Straftatbestand
des §206 StGB"
OLG Karlsruhe, Beschluß vom 10.01.2005 - 1 Ws 152/04
Wie golem.de
hier berichtet, ging es in diesem Fall darum, dass sämtliche
eingehende Mails eines ehem. Mitarbeiters (also "normale"
Mails ohne Viren) einfach gelöscht wurden,
ohne dass die Empfänger benachrichtigt wurden. Weiter steht
dort, dass die Staatsanwaltschaft klären muss,
ob das Ausfiltern von E-Mails unbefugt war oder hierfür
ein Rechtfertigungsgrund, wie etwa die Befürchtung der
Infiltration von Viren, zur Verfügung stand (Oberlandesgericht
Karlsruhe, Beschluss vom 10. Januar 2005 - 1 Ws 152/04).
Ich bin zwar kein Rechtsanwalt, aber lese ganz klar, dass z.B. "die
Befürchtung der Infiltration von Viren" ein zulässiger
Ausfilterungsgrund ist! Abgesehen davon kann ich mir auch nicht
vorstellen, dass ein Versender von Viren klagt, dass seine
Mails nicht
weitergeleitet
werden ;-)
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